Laura Sessions Stepp, die über Teenager-Sex berichtete, stirbt im Alter von 73 Jahren
Laura Sessions Stepp, eine mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Journalistin, bekannt für ihre einfühlsamen Recherchen zu Teenager-Sex und der „Hookup“-Kultur auf dem Campus, starb am 24. Februar in Springfield, Virginia, im Alter von 73 Jahren. Ihre Berichterstattung bot einen intimen Einblick in die Wahrnehmung von Beziehungen, Liebe und körperlicher Selbstbestimmung durch heranwachsende Mädchen und junge Frauen. Ihre Arbeit wurde in einer Artikelserie für die Washington Post und ihrem 2007 erschienenen Bestseller „Unhooked: Wie junge Frauen Sex suchen, Liebe verzögern und bei beidem verlieren“ vorgestellt. Stepp war bekannt für ihren immersiven journalistischen Ansatz, bei dem sie eng mit ihren Protagonisten interagierte, indem sie Partys besuchte, das Leben im Studentenwohnheim erkundete und sie bei alltäglichen Ausflügen begleitete. Obwohl sie für ihren als prüde und alarmistisch empfundenen Ton kritisiert wurde, wurde sie für ihre Fähigkeit, vorurteilsfrei zuzuhören, geschätzt und gewann das Vertrauen ihrer Interviewpartner. Ihr Ehemann, Carl Sessions Stepp, bestätigte, dass ihr Tod an den Folgen der Alzheimer-Krankheit lag.
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